Anlässlich der Matjestage in Emden waren auch 2 deutsche Fregatten in der Stadt, die Emden und die Bremen. Dazu noch ein Versorger.
Was auch der Grund dafür war, dass wir genau dieses Wochenende an die Nordsee gefahren sind.
Herr Schneeflocke hatte sich nach seiner Schulzeit bei der deutschen Marine verpflichtet und ist ein paar Jahre auf der Bremen über die Weltmeere geschippert. Das ist jetzt fast 20 Jahre her und so wurde es Zeit für ein Wiedersehen mit dem Schiff und ein paar der Kameraden. Also haben wir uns heute Mittag aufgemacht nach Emden, später als geplant, weil Herr Schneeflocke noch ungeplante, dringende Besorgungen machen wollte.
Eine Gute Stunde Fahrzeit auf der vollen Bundesstraße, dann am Hafen geparkt und schon einen Blick auf die Fregatten geworfen. Allerdings hinter Lagerhallen versteckt. Dann sind wir mit dem Shuttlebus zur Innenstadt gefahren und haben, mangels Zeit, denn um 15 Uhr sollten wir am Schiff sein, eine kleine Runde über das Fest gedreht und haben uns dann wieder auf den Weg zum Liegeplatz gemacht, ohne so genau zu wissen, wie wir da überhaupt hinkommen. In Zeitungartikeln war kein Hinweis, der Shuttlebusfahrer wusste nichts, und wir hatten auch keine Schilder gesehen.
Beim ersten Versuch zum Schiff zu kommen trafen wir schon einen der Kameraden. Wir fanden auch das Schiff, dummerweise waren wir auf der falschen Seite des Hafenbeckens... ( hier der Versorger, Frankfurt am Main)
Also den ganzen Weg zurück gegangen und doch das Auto geholt. Ein Angler hatte uns aber verraten wie wir auf die andere Seite kommen. Und nachdem wir noch einen Kameraden aufgegabelt hatten fanden wir auch die Schiffe von der richtigen Seite. Wenigstens konnte uns keiner vorwerfen wir hätten uns nicht genug bewegt...
Wir sind dann auf das Schiff gegangen und haben noch 2 Kameraden getroffen, obwohl es schon weit hinter der verabredeten Zeit war! Aber alle hatten so ihre Schwierigkeiten mit dem Standort der Schiffe.
Dann haben die Männer gefragt ob wir auch unter Deck dürfen und es holte uns ein weibliches Besatzungsmitglied ab und brachte uns zur Unteroffiziersmesse. Dort gab es ein Wiedersehen mit einem Kameraden der noch auf der Bremen dient und von dort aus haben wir das Schiff ein wenig besichtigt, und die Männer haben über alte Zeiten geredet.
Und sie spannen darüber, ob sie das Schiff wohl noch fahren könnten...
Nach gut 1 1/2 Stunden sind wir wieder von Bord (mir selbst kam es wie eine halbe Ewigkeit vor) und die Männer haben sich für Juli in Bremen verabredet, für ein neues Treffen, bevor de Fregatte dieses oder nächstes Jahr außer Dienst gestellt wird.
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