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Freitag, 14. Juni 2013

Die drei von der Haltestelle plus einer.

Ich wollte ja noch vom Kurztrip mit dem Fernreisebus erzählen...

Premierenfahrt
Nach Ostfriesland mit dem Fernreisebus. Sowohl für uns als auch für das Reiseunternehmen auf dieser Strecke.
Also am Feiertag früh aus den Federn, mit der S-Bahn nach Düsseldorf zum Hauptbahnhof  und dann zum Fernbusbahnhof. Bewaffnet mit Bäckerkram und Chai Latte. 



15 Minuten vor Abfahrt sollten wir da sein. Was sich dann erstmal tat war nichts, außer 2 besoffenen Jungs die Flyer für das Kino am Hbf verteilten. Wir rätselten, ob die vom Kino losgeschickt wurden, oder ob sie die Flyer geklaut hatten in ihrem Rauschzustand und zum Spaß die Leute ansprachen.
Zur Abfahrt um 7:45 Uhr kam aber erstmal noch kein Bus. Mit ca. 5 - 10 Minuten Verspätung bog dann aber doch der grüne Bus um die Ecke.
"Eingecheckt", Koffer verstaut und eingestiegen. Freie Platzwahl, der Bus vielleicht 1/3 voll. Dann ging es los, von Düsseldorf nach Essen und dann nach Norden (die Stadt, nicht die Himmelsrichtung). Unterwegs 2 Staus, ein paar Scherze vom Busfahrer, Kaffee und Cakepops zur Premierenfahrt.
Weil es das erste Mal war, waren 3 Fahrer an Bord, und ein Vertreter der Firmenzentrale. Das gab dann  ein paar interessante Dialoge.

Fast wie im Flugzeug...

Hafen Bensersiel

In Norden angekommen ging die Suche nach den Haltestellen los, aber fast alle Fahrgäste im Bus kannten sich aus und konnten den Fahrern gegebenenfalls weiterhelfen, da wir eine Stunde zu spät waren, war das nicht schlecht. Ab Norden ging es über Norddeich, Neßmersiel, Dornumersiel, Bensersiel und Essens nach Neuharlingersiel die Küste entlang, wo wir als letzte Fahrgäste von der ersten Tour ausgestiegen sind. Der Bus ist dann noch weiter Richtung Wilhelmshaven gefahren und von dort aus über Dortmund und Wuppertal nach Köln zurück.


Nach der Ankunft in Neuharlingersiel

Insgesamt nicht schlecht das ganze, auch wenn die Bewegungsfreiheit im Bus fehlt, im Zug hat man doch mehr Möglichkeiten auch mal aufzustehen, und mit dem Auto geht es schneller. Aber der Preis ist gut, und es geht schneller als mit dem Zug nach Neuharlingersiel oder Esens und man braucht nicht umsteigen.

Die Rückfahrt am Sonntag war auch ok, der Bus war sogar etwas zu früh in Neuharlingersiel und wir wurden angerufen, grad als wir uns auf den Weg zur Haltestelle machen wollten. Dann ging es wieder die Küste lang bis nach Norden und dann auf die Autobahn. Und gegen halb 10, nur etwas zu spät, waren wir wieder in Düsseldorf und konnten uns auf die letzten Kilometer gen Wohnung machen.



Samstag, 1. Juni 2013

Fregattenkapitäne



Anlässlich der Matjestage in Emden waren auch 2 deutsche Fregatten in der Stadt, die Emden und die Bremen. Dazu noch ein Versorger.
Was auch der Grund dafür war, dass wir genau dieses Wochenende an die Nordsee gefahren sind.
Herr Schneeflocke hatte sich nach seiner Schulzeit bei der deutschen Marine verpflichtet und ist ein paar Jahre auf der Bremen über die Weltmeere geschippert. Das ist jetzt fast 20 Jahre her und so wurde es Zeit für ein Wiedersehen mit dem Schiff und ein paar der Kameraden. Also haben wir uns heute Mittag aufgemacht nach Emden, später als geplant, weil Herr Schneeflocke noch ungeplante, dringende Besorgungen machen wollte.
Eine Gute Stunde Fahrzeit auf der vollen Bundesstraße, dann am Hafen geparkt und schon einen Blick auf die Fregatten geworfen. Allerdings hinter Lagerhallen versteckt. Dann sind wir mit dem Shuttlebus zur Innenstadt gefahren und haben, mangels Zeit, denn um 15 Uhr sollten wir am Schiff sein, eine kleine Runde über das Fest gedreht und haben uns dann wieder auf den Weg zum Liegeplatz gemacht, ohne so genau zu wissen, wie wir da überhaupt hinkommen. In Zeitungartikeln war kein Hinweis, der Shuttlebusfahrer wusste nichts, und wir hatten auch keine Schilder gesehen.
Beim ersten Versuch zum Schiff zu kommen trafen wir schon einen der Kameraden. Wir fanden auch das Schiff, dummerweise waren wir auf der falschen Seite des Hafenbeckens...  ( hier der Versorger, Frankfurt am Main)
Also den ganzen Weg zurück gegangen und doch das Auto geholt. Ein Angler hatte uns aber verraten wie wir auf die andere Seite kommen.  Und nachdem wir noch einen Kameraden aufgegabelt hatten fanden wir auch die Schiffe von der richtigen Seite. Wenigstens konnte uns keiner vorwerfen wir hätten uns nicht genug bewegt...

Wir sind dann auf das Schiff gegangen und haben noch 2 Kameraden getroffen, obwohl es schon weit hinter der verabredeten Zeit war! Aber alle hatten so ihre Schwierigkeiten mit dem Standort der Schiffe.
Dann haben die Männer gefragt ob wir auch unter Deck dürfen und es holte uns ein weibliches Besatzungsmitglied ab und brachte uns zur Unteroffiziersmesse. Dort gab es ein Wiedersehen mit einem Kameraden der noch auf der Bremen dient und von dort aus haben wir das Schiff ein wenig besichtigt, und die Männer haben über alte Zeiten geredet.
Und sie spannen darüber, ob sie das Schiff wohl noch fahren könnten...
Nach gut 1 1/2 Stunden sind wir wieder von Bord (mir selbst kam es wie eine halbe Ewigkeit vor) und die Männer haben sich für Juli in Bremen verabredet, für ein neues Treffen, bevor de Fregatte dieses oder nächstes Jahr außer Dienst gestellt wird.