Samstag, 29. Juni 2013

Ideen gesucht.

Am Mittwoch hat es Sandra und mich in den Dschungel verschlagen und wir kamen natürlich mit Stoffen wieder heraus. Sandra mit 3 (soweit ich mich erinnern kann) und ich mit 2, einem Coupon grauem Baumwollstoff (rechts) für eine Hose (oder eine Jacke...) und grauem Jersey. Links ist der Stoff der mit dem grauen Jersey in der Mitte zusammen wohl meine 2. Elaine wird.


Dann habe ich in meinem "geheimen" Koffer gestöbert, wo Kleidungsstücke drin sind, die ich nicht wegwerfen wollte, die aber nicht mehr passen. Unter anderem habe ich dort mein Jeanskleid gefunden, das ich mir vor 15 Jahren mal gekauft habe.



Passt aber nicht mehr wirklich, etwas eng an bestimmten fast allen Stellen... Größe M... Bin halt doch keine 19, dafür aber 10 bis 15 kg mehr. Ideen für ein Upcycling?

Aber was wichtig ist, ich habe ein "Referenzobjekt" für die zu nähende Hose aus dem grauen Stoff gefunden. Eine (fast) passende Cargohose. Dummerweise hat der Stoffcoupon bei 1,50 m Breite nur eine Länge von 1,60 m. Und alle Schnitte (Ob Cargo oder nicht) die ich bis jetzt gesehen habe benötigen für Größe 42/44 mindestens 2 Meter. Denn ich brauche einen Schnitt mit weiten Beinen, da der Stoff nicht dehnbar ist.

Des Weiteren habe ich noch 2 Cordhosen gefunden, beide viel zu klein, mal sehen, wie die sich verwerten lassen.

Heute ist Herr Schneeflocke auf der Jahreshauptversammlung seines liebsten Fußballvereins und ich habe den ganzen Nachmittag um die Maschine werkeln zulassen. Auf geht's.






Freitag, 14. Juni 2013

Die drei von der Haltestelle plus einer.

Ich wollte ja noch vom Kurztrip mit dem Fernreisebus erzählen...

Premierenfahrt
Nach Ostfriesland mit dem Fernreisebus. Sowohl für uns als auch für das Reiseunternehmen auf dieser Strecke.
Also am Feiertag früh aus den Federn, mit der S-Bahn nach Düsseldorf zum Hauptbahnhof  und dann zum Fernbusbahnhof. Bewaffnet mit Bäckerkram und Chai Latte. 



15 Minuten vor Abfahrt sollten wir da sein. Was sich dann erstmal tat war nichts, außer 2 besoffenen Jungs die Flyer für das Kino am Hbf verteilten. Wir rätselten, ob die vom Kino losgeschickt wurden, oder ob sie die Flyer geklaut hatten in ihrem Rauschzustand und zum Spaß die Leute ansprachen.
Zur Abfahrt um 7:45 Uhr kam aber erstmal noch kein Bus. Mit ca. 5 - 10 Minuten Verspätung bog dann aber doch der grüne Bus um die Ecke.
"Eingecheckt", Koffer verstaut und eingestiegen. Freie Platzwahl, der Bus vielleicht 1/3 voll. Dann ging es los, von Düsseldorf nach Essen und dann nach Norden (die Stadt, nicht die Himmelsrichtung). Unterwegs 2 Staus, ein paar Scherze vom Busfahrer, Kaffee und Cakepops zur Premierenfahrt.
Weil es das erste Mal war, waren 3 Fahrer an Bord, und ein Vertreter der Firmenzentrale. Das gab dann  ein paar interessante Dialoge.

Fast wie im Flugzeug...

Hafen Bensersiel

In Norden angekommen ging die Suche nach den Haltestellen los, aber fast alle Fahrgäste im Bus kannten sich aus und konnten den Fahrern gegebenenfalls weiterhelfen, da wir eine Stunde zu spät waren, war das nicht schlecht. Ab Norden ging es über Norddeich, Neßmersiel, Dornumersiel, Bensersiel und Essens nach Neuharlingersiel die Küste entlang, wo wir als letzte Fahrgäste von der ersten Tour ausgestiegen sind. Der Bus ist dann noch weiter Richtung Wilhelmshaven gefahren und von dort aus über Dortmund und Wuppertal nach Köln zurück.


Nach der Ankunft in Neuharlingersiel

Insgesamt nicht schlecht das ganze, auch wenn die Bewegungsfreiheit im Bus fehlt, im Zug hat man doch mehr Möglichkeiten auch mal aufzustehen, und mit dem Auto geht es schneller. Aber der Preis ist gut, und es geht schneller als mit dem Zug nach Neuharlingersiel oder Esens und man braucht nicht umsteigen.

Die Rückfahrt am Sonntag war auch ok, der Bus war sogar etwas zu früh in Neuharlingersiel und wir wurden angerufen, grad als wir uns auf den Weg zur Haltestelle machen wollten. Dann ging es wieder die Küste lang bis nach Norden und dann auf die Autobahn. Und gegen halb 10, nur etwas zu spät, waren wir wieder in Düsseldorf und konnten uns auf die letzten Kilometer gen Wohnung machen.



Mittwoch, 12. Juni 2013

Me Made Mittwoch I

Die liebe Sandra (Püppi & Ich) hat mich überredet, diese Woche beim MMM mit ihr zusammen mein allererstes selbstgenähtes Kleidungsstück zu präsentieren. Sandra hat mich durch ihren Blog und ihre im Büro vorgeführte selbst genähte Kleidung mit dem Nähvirus infiziert.
Also haben wir uns gestern in unsere MeMade Oberteile geworfen und uns nach der Mittagspause zum Foto verabredet, da Sandra mittwochs in unserem Dortmunder Büro arbeitet.



Sie trägt ein tolles gerafftes Top, und ich die Elaine von Pattydoo.

Ich habe mein Shirt in Größe 44 genäht und im Nachhinein hätte es eine Nummer kleiner wohl auch getan, aber das hängt vielleicht auch vom Stoff ab. Hier ist es ein nicht allzu dicker Jersey.
Sandra hatte mir geraten, da es mein erstes Kleidungsprojekt war, zuerst einen Unifarbenen Stoff zu verwenden um nicht Probleme mit den Streifen zu bekommen. Ich bin mit dem Ergebnis sehr zu frieden, auch wenn meine nicht allzu teure Nähmaschine partout nicht mit der Zwllingsnadel klarkommen wollte, habe ich eine zufriedenstellende Lösung für die Säume gefunden, zwei Reihen leichten Zickzackstich.
Es wird auf jeden Fall nicht meine letzte Elaine sein, der Stoff für die nächste, dann auch mit Streifen, wartet schon.

Und hier könnt ihr sehen, was die anderen heute am  MeMadeMittwoch so alles tragen: me-made-mittwoch-am-12-juni-2013

Samstag, 1. Juni 2013

Fregattenkapitäne



Anlässlich der Matjestage in Emden waren auch 2 deutsche Fregatten in der Stadt, die Emden und die Bremen. Dazu noch ein Versorger.
Was auch der Grund dafür war, dass wir genau dieses Wochenende an die Nordsee gefahren sind.
Herr Schneeflocke hatte sich nach seiner Schulzeit bei der deutschen Marine verpflichtet und ist ein paar Jahre auf der Bremen über die Weltmeere geschippert. Das ist jetzt fast 20 Jahre her und so wurde es Zeit für ein Wiedersehen mit dem Schiff und ein paar der Kameraden. Also haben wir uns heute Mittag aufgemacht nach Emden, später als geplant, weil Herr Schneeflocke noch ungeplante, dringende Besorgungen machen wollte.
Eine Gute Stunde Fahrzeit auf der vollen Bundesstraße, dann am Hafen geparkt und schon einen Blick auf die Fregatten geworfen. Allerdings hinter Lagerhallen versteckt. Dann sind wir mit dem Shuttlebus zur Innenstadt gefahren und haben, mangels Zeit, denn um 15 Uhr sollten wir am Schiff sein, eine kleine Runde über das Fest gedreht und haben uns dann wieder auf den Weg zum Liegeplatz gemacht, ohne so genau zu wissen, wie wir da überhaupt hinkommen. In Zeitungartikeln war kein Hinweis, der Shuttlebusfahrer wusste nichts, und wir hatten auch keine Schilder gesehen.
Beim ersten Versuch zum Schiff zu kommen trafen wir schon einen der Kameraden. Wir fanden auch das Schiff, dummerweise waren wir auf der falschen Seite des Hafenbeckens...  ( hier der Versorger, Frankfurt am Main)
Also den ganzen Weg zurück gegangen und doch das Auto geholt. Ein Angler hatte uns aber verraten wie wir auf die andere Seite kommen.  Und nachdem wir noch einen Kameraden aufgegabelt hatten fanden wir auch die Schiffe von der richtigen Seite. Wenigstens konnte uns keiner vorwerfen wir hätten uns nicht genug bewegt...

Wir sind dann auf das Schiff gegangen und haben noch 2 Kameraden getroffen, obwohl es schon weit hinter der verabredeten Zeit war! Aber alle hatten so ihre Schwierigkeiten mit dem Standort der Schiffe.
Dann haben die Männer gefragt ob wir auch unter Deck dürfen und es holte uns ein weibliches Besatzungsmitglied ab und brachte uns zur Unteroffiziersmesse. Dort gab es ein Wiedersehen mit einem Kameraden der noch auf der Bremen dient und von dort aus haben wir das Schiff ein wenig besichtigt, und die Männer haben über alte Zeiten geredet.
Und sie spannen darüber, ob sie das Schiff wohl noch fahren könnten...
Nach gut 1 1/2 Stunden sind wir wieder von Bord (mir selbst kam es wie eine halbe Ewigkeit vor) und die Männer haben sich für Juli in Bremen verabredet, für ein neues Treffen, bevor de Fregatte dieses oder nächstes Jahr außer Dienst gestellt wird.

Donnerstag, 23. Mai 2013

Chai?




Neben Filmen aus Indien mag ich auch sehr gerne Chai (was eigentlich simpel Tee heißt, aber hier bei uns ist es ein Begriff für einen Gewürztee, mit oder ohne Schwarzen Tee als Grundlage, meist mit Zimt und anderen leckeren Gewürzen), und noch viel lieber Chai Latte.
Zum ersten Mal getrunken habe ich das Getränk in Schweden. Genauer gesagt, im Café Husaren im historischen Viertel Haga in Göteborg, wo es auch riesige Zimtschnecken (Kanelbullar) zu kaufen gibt. Leider habe ich seit dem nie wieder einen ähnlich leckeren Chai Latte gefunden.
Seit einiger Zeit gibt es welchen bei McDonalds und Starbucks, aber die sind relativ teuer und haben fast nichts mit dem aus Schweden gemeinsam.

Immer wenn ich im Supermarkt bin, gehe ich zum Tee-Regal und gucke, was es neues gibt. Seit ein wenigen Jahren steht da regelmäßig der Chai Latte von Krüger. Pulver, einfach mit heißem Wasser anrühren und fertig. Günstigere Alternative zum McCafe und Starbucks und mindestens genau so lecker.

Heute stand da etwas neues, und da freue ich mich eigentlich immer, weil ich mir immer noch leckeren Chai Latte wünsche. Und vielleicht kommen dann mehr Leute auf den Geschmack. Also habe ich mir die Dose geschnappt:



Es gibt das Getränk noch in 2 weiteren Geschmacksrichtungen, die ich aber nicht probieren werden, eins war mit Rooibos und den mag ich nicht.

Aber... das Getränk ist viel zu süß und zu wenig zimtig, und ich fürchte, wer das kauft, um zum ersten Mal Chai Latte zu probieren, wird ihn danach nicht wieder probieren.

Und ich bleibe dann doch lieber bei dem hier: